- Weiteres Podiumsergebnis auf der Nordschleife für Manthey bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers 2026
- Thomas Preining und Matt Campbell pilotieren den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 beim Vier-Stunden-Rennen am Sonntag auf Position drei
- Der gemeinsam mit der Griesemann Gruppe eingesetzte Porsche 911 GT3 Cup Manthey (#992) fällt nach einem Unfall im Samstagsrennen für das restliche Wochenende aus
Nürburg. Manthey fährt bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers aufs Podium. Thomas Preining (Österreich) und Matt Campbell (Australien) steuerten den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 im Sonntagsrennen auf den dritten Gesamtrang. In das erste der beiden Vier-Stunden-Rennen waren die Porsche Werksfahrer nach einem von einer roten Flagge verzögertem Qualifying am Vortag von Position 12 gestartet. Aufgrund eines Unfalls mit Todesfolge wurde das Rennen jedoch bereits in der Anfangsphase abgebrochen. Neben sechs weiteren Fahrzeugen war auch der von Manthey zusammen mit der Griesemann Gruppe eingesetzte Porsche 911 GT3 Cup Manthey, pilotiert von Björn und Georg Griesemann, Dirk Adorf und Marco Holzer (alle Deutschland), in den Unfall involviert. Startfahrer Björn Griesemann blieb unverletzt, ein Einsatz des Fahrzeugs mit der Startnummer 992 am folgenden Tag war allerdings nicht möglich. Auf nasser, im Verlauf jedoch abtrocknender Fahrbahn qualifizierte sich der „Grello“-Porsche am Sonntag im Top-Qualifying auf Rang vier. Von dort aus behauptete sich das Fahrerduo aus Preining und Campbell über die gesamte Renndistanz hinweg konstant in den Top-10 und brachte den Neunelfer schließlich auf dem dritten Platz ins Ziel.
„Ein sehr intensives und emotional geprägtes Rennwochenende liegt hinter uns, das von dem schweren Unfall am Samstagabend überschattet ist. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen und dem betroffenen Team des verstorbenen Juha Miettinen. Wir möchten uns außerdem ausdrücklich bei den Rettungskräften und Streckenwarten für ihren Einsatz bedanken“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing der Manthey Racing GmbH. „Im Zusammenhang mit dem Unfall kam es auch zum Ausfall des gemeinsam mit der Griesemann Gruppe eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup Manthey. Wir sind sehr erleichtert, dass Björn Griesemann unverletzt aus dem Fahrzeug aussteigen konnte. Dass wir die Startnummer 992 am weiteren Rennwochenende nicht mehr einsetzen konnten, ist natürlich schade, angesichts der Gesamtsituation jedoch zweitrangig.“
„Für uns war die Vorbereitung mit dem Porsche 911 GT3 R nicht ideal, da einiges an Testzeit vom Samstag fehlte. Umso anspruchsvoller gestaltete sich der Sonntag. In drei Sessions – beginnend mit einem von Nässe geprägten Qualifying – kam es vor allem auf das richtige Timing und die richtige Risikoeinschätzung an. Hier konnten wir bereits eine solide Leistung zeigen. Im Rennen selbst gelang es uns dann, uns konstant im vorderen Feld zu behaupten und am Ende als Dritte ins Ziel zu kommen. Dieses Ergebnis spiegelt die tatsächlichen Kräfteverhältnisse nur bedingt wider. Einerseits haben wir auch von Fehlern der Konkurrenz profitiert, gleichzeitig haben wir ein fehlerfreies Wochenende abgeliefert – sowohl die Fahrer als auch die Boxencrew und die Ingenieure. Darauf dürfen wir stolz sein“, führt Arkenau weiter aus.
Fahrerstimmen zu den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers 2026:
Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #911: „Für mich war es an diesem Wochenende der erste Einsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr und grundsätzlich hat es viel Spaß gemacht, hier wieder am Steuer zu sitzen. Das Rennen am Sonntag war positiv für uns, wir konnten von einigen Ausfällen der Konkurrenz profitieren und ein spannender Zweikampf am Ende hat uns noch das Podium gebracht, was uns sehr freut. Dennoch muss man sagen, dass wir teilweise nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten konnten, woran wir noch arbeiten müssen. Dieses Wochenende stand der Motorsport allerdings im Hintergrund. Die Geschehnisse am Samstag sind sehr belastend und erinnern daran, dass dieser Sport trotz aller Fortschritte in der Sicherheit immer ein Restrisiko mit sich bringt.“
Matt Campbell, Porsche 911 GT3 R #911: „Nach dem zweiten Platz bei NLS3 letzte Woche ist es nun ein weiteres Podiumsergebnis für uns. Das Sonntagsrennen verlief ohne Zwischenfälle und die Strategie des Teams war wirklich stark. Es war nicht immer einfach im Zweikampf, aber insgesamt haben wir das Maximum herausgeholt und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Abseits des Sportlichen bleibt dieses Wochenende aber in erster Linie wegen des schweren Unfalls vom Samstag in Erinnerung. Unsere Gedanken sind beim verstorbenen Fahrer, seiner Familie sowie allen Beteiligten.“









