- Ein zweiter und ein dritter Rang für Thomas Preining in der Eifel
- Ricardo Feller erreicht in beiden Sprintläufen die Punkteränge
- Manthey begrüßt über 600 Gäste bei den DTM-Heimrennen in Nürburg
Nürburg. Manthey und Thomas Preining führen die in Oschersleben gestartete Serie an Podesträngen auch am Nürburgring vor heimischem Publikum fort. Dem Österreicher gelingt es am Samstag den zweiten und im Sonntagsrennen in der Eifel den dritten Platz einzufahren. Ricardo Feller muss in beiden Sprintrennen, nach Kontakten mit anderen Fahrzeugen, Schäden an seinem Neunelfer hinnehmen, kann jedoch mit einem neunten und einem elften Platz dennoch wertvolle Punkteergebnisse sammeln. Diese Ergebnisse feierte das Meuspather Team mit mehr als 600 geladenen Gästen, darunter viele Partner sowie zahlreiche Mitarbeitende und deren Familien. Zudem konnte Manthey den Anschluss an die Meisterschaftsspitze wiederherstellen. Mit nur noch vier Punkten Rückstand liegt das Team in der Teammeisterschaftswertung nun in Schlagdistanz auf der zweiten Position. Thomas Preining rangiert, nur einen Zähler hinter dem Meisterschaftsführenden, ebenfalls auf Rang zwei in der Fahrermeisterschaft, während Ricardo Feller auf Platz zwölf liegt (77 Punkte). In keinem der zwölf Rennen der bisherigen Sprintsaison blieb Manthey punktelos.
„Auch wenn der Nürburgring weiter die einzige Strecke im DTM-Kalender bleibt, auf der wir bisher nicht gewinnen konnten, haben wir es geschafft, in beiden Rennen das Podium zu erreichen und den Anschluss zur Meisterschaftsspitze herzustellen. Alles ist wieder offen vor den letzten beiden Rennwochenenden und wir sind voll dabei – ein extrem schönes Ergebnis bei unseren Heimrennen. Das vor so vielen Grello- und Manthey-Fans und auch vor zahlreichen Partnern sowie Kollegen und Kolleginnen zu erreichen, ist ein besonderes Gefühl. Der Samstag lief für Thomas super. Trotz zehn Kilogramm Erfolgsballast aus Oschersleben, konnte er den starken zweiten Platz einfahren. Ricardo wurde leider unverschuldet umgedreht und hat dadurch Positionen verloren. Ohne den Kontakt wäre auch mehr als Platz neun möglich gewesen und das Ergebnis gibt nicht ganz seine gute Leistung wieder. Am Sonntag konnte Thomas von Ausfällen und Fehlern der Konkurrenz profitieren und wir haben strategisch und in der Pitlane ein fehlerloses Rennen gezeigt. Am Ende hat es für Platz drei gereicht, womit wir sehr zufrieden sind. Für Ricardo war es ein sehr zweikampf-intensives Rennen und leider wurde die Startnummer 90 in einem davon beschädigt. Bis dahin war es ein gutes Rennen, danach konnte er das Auto aber nur noch über die Ziellinie schleppen und wenigstens ein paar Punkte mitnehmen. Man hat aber dieses Wochenende klar das Potential von ihm gesehen. Daran wollen wir anknüpfen“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH.
„Ich bin stolz auf das Team, denn wir haben uns in der Meisterschaft wieder nach vorne gearbeitet. Vor allem freue ich mich, dass wir das am Nürburgring erreicht haben und knapp 300 Mitarbeiter aus unseren vier Geschäftsbereichen es mit ihren Familien miterlebt haben. Mit weiteren Partnern und Freunden hatten wir über 600 Gäste vor Ort, was für eine besondere Stimmung bei unseren Heimrennen gesorgt hat. Zudem waren auf den Tribünen sehr viele Grello-Fans zu sehen, was mich immer wieder beeindruckt. Ich weiß diese große Unterstützung zu schätzen und bin sehr stolz darauf. Wir reisen mit einem guten Gefühl und guten Chancen an den Sachsenring, an den wir nach zwei Siegen im letzten Jahr tolle Erinnerungen haben. Wir wollen an die vier Podestplätze anknüpfen und um die Meisterschaft kämpfen“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.
Bevor das Team in einem Monat für das vorletzte Sprintrennwochenende des Jahres an den Sachsenring (11.09. – 13.09.2026) reist, steht mit den Lone Star Le Mans (04.09. – 06.09.2026) das nächste FIA World Endurance Championship Rennen auf dem berühmten Circuit of the Americas im Kalender.
Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Nürburgring:
Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Erneut ein schwieriges Wochenende für mich. Ich bin nicht unzufrieden mit der Arbeit, die wir gemacht haben. Das Team hat top abgeliefert. Leider hatten wir am Samstag Pech mit einem Dreher. Am Sonntag hatte ich dann viele Autos mit neuen Reifensätzen um mich rum, was am Ende ein Kampf um das Überleben in dem Feld für mich wurde. Immerhin konnten wir aber noch Punkte ins Ziel retten. Ich hoffe, dass wir am Sachsenring endlich zeigen können, wofür wir arbeiten und was in uns steckt. Ich freue mich für Thomas, dass er den Kontakt zur Meisterschaftsspitze wiederherstellen konnte. Ein großer Dank geht an die zahlreichen Fans und die vielen Mitarbeiter von Manthey, die uns so toll angefeuert haben. “
Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit dem Wochenende am Nürburgring. Der Samstag lief extrem gut und am Sonntag konnten wir von Ausfällen der Konkurrenz profitieren. Danke an das Team für das hervorragende Auto und die super Strategien und Boxenstopps. Ich bin auch sehr froh, dass wir den vielen Fans, Partnern und Manthey-Mitarbeitern eine so gute Show bieten konnten. Die Rennen in der Eifel sind mittlerweile wie Heimrennen für mich und es ist toll, eine so unfassbar große Unterstützung hier zu bekommen. Wir sind wieder da, wo wir in der Meisterschaft sein wollen und ich bin stolz, dass wir nie aufgehört haben, weiterzukämpfen. Ich fahre nun mit einem sehr guten Gefühl an den Sachsenring, der uns und dem Auto auch sehr gut liegt.“









