- Yasser Shahin, Riccardo Pera und Richard Lietz (#92) stehen mit Platz drei beim WEC-Auftaktrennen in Imola auf dem Podium
- Manthey DK Engineering Fahrer James Cottingham, Timur Boguslavskiy und Ayhancan Güven (#91) beenden das Rennen als Vierte direkt hinter dem Schwesterfahrzeug
- Für die LMGT3-Meisterschaftsstände bedeutet dies ebenfalls die Ränge drei (#92, 15 Punkte) und vier (#91, 12 Punkte) für Manthey
Imola. The Bend Manthey feiert beim Auftaktrennen der FIA World Endurance Championship (WEC) auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari mit Rang drei das erste Podium der Saison 2026. Von den Positionen acht (#91) und elf (#92) starteten die Manthey DK Engineering und The Bend Manthey Piloten in eine sechsstündige Aufholjagd durch das LMGT3-Feld. In dem durch mehrere Safety-Car-Phasen und verschiedene Pitstop-Strategien durchmischten Rennen hielten sich beide Manthey Fahrzeuge bis zum Einsetzen des ersten Regens etwas mehr als zwei Stunden vor Rennende im Mittelfeld auf. Unter den nieselnden Bedingungen konnten sowohl Richard Lietz als auch Ayhancan Güven über das letzte Renndrittel hinweg eine Vielzahl von Positionen auf der Strecke, aber auch in der Pitlane gutmachen. Letztendlich überquerte der The Bend Manthey Porsche (#92) die Ziellinie der Sechs Stunden von Imola auf Rang drei, direkt gefolgt vom Manthey DK Engineering Schwesterfahrzeug (#91) auf Platz vier. Dies bedeutete nicht nur die erste Podiumsplatzierung, sondern auch wichtige Meisterschaftspunkte für Manthey zum Auftakt der Langstreckenmeisterschaft: Analog zu dem Rennergebnis liegen Yasser Shahin, Riccardo Pera und Richard Lietz damit auf Platz drei in der Wertung für LMGT3-Fahrer und Teams (15 Punkte); mit zwölf Punkten stehen James Cottingham, Timur Boguslavskiy und Ayhancan Güven an vierter Stelle.
Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing der Manthey Racing GmbH resümiert den ersten Auftritt in der Weltmeisterschaft in 2026: „Der verspätete Saisonauftakt der WEC 2026 in Imola liegt nun hinter uns – mit einem für uns sehr guten Ergebnis. Mit dem 92er The Bend Manthey Fahrzeug konnten wir im ersten Rennen direkt unsere erste Podiumsplatzierung mit Rang drei erzielen, direkt dahinter folgte das Manthey DK Engineering Fahrzeug mit der Startnummer 91 auf Platz vier. Das Rennen in Imola war wie in den vergangenen Jahren äußerst spannend und hatte alles, was dazugehört: Kontakte, einige Safety-Car-Phasen und eine entscheidende Wetterfrage. Zwischenzeitlich hat es überall um uns herum geregnet, nur nicht an der Strecke – diese Dynamik vorherzusehen, war besonders spannend. Ein großer Dank gilt dem gesamten Team für die herausragende Leistung. Das Ergebnis zeigt, dass wir auch 2026 wieder mit zwei starken und konkurrenzfähigen Line-ups am Start sind. Ich bin wahnsinnig stolz darauf, dass wir es geschafft haben, gleichzeitig an zwei Orten auf diesem Niveau zu performen – mit Platz drei in Imola und auf der Nordschleife war es ein extrem gelungener Sonntag für uns.“
„Natürlich haben wir gehofft, an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen zu können. Dass wir dies aber so reibungslos tun, im Feld direkt mithalten und dabei so starke Kämpfe liefern konnten, hätte ich nicht erwartet“, betont Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH. „Umso stolzer bin ich darauf, dass wir mit zwei neuen Fahrercrews von Beginn an wieder so konkurrenzfähig waren und mit beiden Autos ein überwiegend fehlerfreies Rennen abliefern konnten. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung aller Beteiligten: von unseren eng mit Manthey verbundenen Pro-Fahrern über Yasser, mit dem wir bereits 2024 gemeinsame Erfolge feiern und wertvolle Erfahrungen in der WEC sammeln durften, bis hin zu James und Timur, die komplett neu zum Team dazugestoßen sind. Jeder Einzelne hat eine tolle Leistung gezeigt, und es ist beeindruckend zu sehen, wie reibungslos dieses Zusammenspiel schon jetzt funktioniert. Auch das Team hat seinen Job wie gewohnt auf Weltklasse-Niveau gemacht. Mit Platz drei und vier ist das ein toller Start in die Meisterschaft und zugleich eine sehr gute Ausgangslage für 2026. Wir freuen uns sehr, wieder mitmischen zu können und nun auch die Bestätigung zu haben, dass wir mit dem richtigen Paket unterwegs sind.“
In drei Wochen, vom 7. bis 9. Mai 2026, erwartet die Teams der nächste Lauf der FIA WEC in Spa-Francorchamps.
Stimmen zu den Sechs Stunden von Imola 2026:
James Cottingham, Manthey DK Engineering Porsche 911 GT3 R #91: „Insgesamt war es eine wirklich großartige Woche. Vom ersten Moment auf der Strecke an habe ich mich im Auto sehr wohlgefühlt und mich auch im Team direkt gut aufgehoben gefühlt, was über das gesamte Wochenende hinweg einen großen Unterschied gemacht hat. Alles hat sich sehr positiv entwickelt, und Platz vier ist unter diesen Umständen ein zusätzlicher Bonus. Dieses Wochenende hat gezeigt, dass wir über ein sehr starkes Paket verfügen, was mich mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf extrem zuversichtlich stimmt. Ein großes Dankeschön an die gesamte Manthey Crew für die hervorragende Arbeit.“
Timur Boguslavskiy, Manthey DK Engineering Porsche 911 GT3 R #91: „Es war mein erstes Rennen und zugleich mein erster längerer Stint mit diesem Auto, das sich deutlich von den Fahrzeugen unterscheidet, die ich bisher gefahren bin. Zu Beginn meines ersten Stints hatte ich ein wenig mit den Reifen zu kämpfen und war deshalb etwas langsamer als sonst. In meinem zweiten Stint auf neuen Reifen habe ich mich dann jedoch sehr wohl im Auto gefühlt und die Zeit hinter dem Steuer richtig genießen können. Insgesamt bin ich zufrieden – wir haben keine Fehler gemacht und keine Strafen bekommen. Die Zusammenarbeit mit James und Ayhancan macht großen Spaß. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, jetzt geht es darum, uns bestmöglich auf Spa vorzubereiten.“
Ayhancan Güven, Manthey DK Engineering Porsche 911 GT3 R #91: „Der erste WEC Lauf in Imola ist beendet, und wir haben mit dem Fahrzeug mit der Startnummer 91 Platz vier im Ziel erreicht. Insgesamt war es ein großartiges Rennen für uns – wir waren konstant in der Spitzengruppe dabei und konnten ein sauberes Rennen ohne Fehler fahren. Das Team hat mit einer starken Strategie und sehr guten Entscheidungen hervorragende Arbeit geleistet, und das Auto hat sich über das gesamte Rennen hinweg sehr gut angefühlt. Ich freue mich jetzt sehr auf Spa und darauf, gemeinsam mit Timur und James zu zeigen, wozu wir als Team in der Lage sind.“
Yasser Shahin, The Bend Manthey Porsche 911 GT3 R #92: „Wir sind unglaublich glücklich, hier einen Podiumsplatz zu holen. Hätte man uns vor dem Start des Rennens gefragt, hätten wir das als außergewöhnliches Ergebnis angesehen. Dass es mein erster Podiumsplatz in Imola ist, macht es noch besonderer, und ich freue mich darüber, wie sich das Rennen für uns entwickelt hat. Eine kluge Strategie, kombiniert mit einer außergewöhnlichen Leistung aller unserer Fahrer, hat perfekt funktioniert und letztendlich dieses Ergebnis ermöglicht.“
Riccardo Pera, The Bend Manthey Porsche 911 GT3 R #92: „Ich bin sehr glücklich über das heutige Ergebnis in Imola. Platz drei fühlt sich für uns ehrlich gesagt wie ein Sieg an – vor allem, wenn man bedenkt, dass wir von Position elf gestartet sind und im Rennverlauf auch mit Problemen zu kämpfen hatten. Wir haben uns zurückgekämpft und konnten uns am Ende einen Podiumsplatz sichern, was dieses Ergebnis umso wertvoller macht. Das Team hat bei der Strategie einen herausragenden Job gemacht, alle Boxenstopps waren perfekt umgesetzt, und auch meine Fahrerkollegen haben über das gesamte Rennen hinweg starke Stints gezeigt. Insgesamt ist es ein sehr gutes Ergebnis und ein gelungener Start in die Saison – ich freue mich jetzt schon sehr auf das nächste Rennen in Spa.“
Richard Lietz, The Bend Manthey Porsche 911 GT3 R #92: „Am Ende war es für uns eine perfekte Woche. Nach dem Prolog und der ganzen Arbeit, die wir während der Testsessions in das Auto gesteckt haben, sind wir sehr stark ins Rennen gestartet. Über die gesamte Renndistanz hinweg gab es viele Höhen und Tiefen, und es war wie erwartet ziemlich chaotisch – vor allem durch den Regen zum Ende hin. Dennoch hat am Schluss alles perfekt zusammengepasst und in einem großartigen Ergebnis geendet. Platz drei ist ein sehr gutes Resultat für die Meisterschaft. Ein großes Dankeschön an das Team für die hervorragende Strategie und an meine Teamkollegen – heute war es wirklich echte Teamarbeit.“









