Closer to perfection
Manthey erzielt vier Top-Zehn Platzierungen beim DTM-Gastspiel im niederländischen Zandvoort
Racing | DTM
  • Thomas Preining fährt bei der DTM in Zandvoort einen siebten und einen achten Platz ein  
  • Ricardo Feller erreicht in den Niederlanden zweimal den zehnten Rang 
  • Am Sonntag absolviert die Boxencrew des Teams den schnellsten Reifenwechsel des Tages 

Zandvoort. Beim DTM Gastspiel in den Niederlanden erreicht Manthey vier Top Zehn Ergebnisse und verbucht damit beim zweiten von acht Rennwochenenden der Sprintsaison 2026 mit beiden Porsche 911 GT3 R wichtige Meisterschaftspunkte. Von Startplatz zehn aus fuhr Thomas Preining (Österreich) am Samstag auf Rang sieben vor und erreichte auch am Sonntag mit Platz acht die Punkteränge. Ricardo Feller (Schweiz) fuhr in den Dünen von Zandvoort zweimal den zehnten Platz ein, nachdem er am Samstag von Position elf und am Sonntag von Platz 16 gestartet war. Einen Erfolg konnte zudem die Boxenstopp Crew des Meuspather Teams verbuchen: Am Sonntag gelang ihr an der Startnummer 90 mit 6,133 Sekunden der schnellste Reifenwechsel des Tages. Nach den ersten vier Saisonrennen in Österreich und den Niederlanden rangiert Manthey nun auf Position fünf in der DTM Teamwertung (68 Punkte). Thomas Preining belegt mit 46 Punkten den vierten Platz in der Fahrermeisterschaft, während Ricardo Feller den elften Platz innehat (23 Punkte).

„Im ersten Qualifying konnten wir unsere Leistung leider nicht maximieren und es hat nur für die Startpositionen zehn und elf gereicht. Im Zuge des vergleichsweise ereignislosen Rennens konnten wir dann aber unsere Stärken bei der Strategie und den Boxenstopps ausspielen und mit beiden Fahrzeugen Positionen gutmachen. Im Sonntagszeittraining hat Thomas eine gute Runde zusammengebracht und sich mit Platz sieben in eine gute Ausgangslage gebracht. Ricardo konnte leider aufgrund von Verkehr und weil unsere Strategie im Qualifying nicht ganz aufging, nur Rang 16 erreichen. Das Rennen startete dann gut für uns und wir konnten uns sowohl auf der Strecke als auch in der Boxengasse mit beiden Fahrern auf die Plätze vier und neun vorarbeiten. Im weiteren Rennverlauf wurde die Performance unserer Autos leider beeinträchtigt: Die Startnummer 90 trug von einer unverschuldeten Berührung mit einem Konkurrenten während der Safety-Car-Phase einen Schaden davon. Mit Thomas trafen wir nach dem zweiten Boxenstopp auf Verkehr in der Fast Lane und es kam zu einem Kontakt mit Mirko Bortolotti im Lamborghini. Dadurch wurde das Fahrzeug beschädigt, was uns am Ende einige Plätze kostete. Anstatt des Sprungs nach vorne in Richtung Podium ging es für ihn daher leider nach hinten. Das ist schade, denn der dritte Rang war auf jeden Fall in Reichweite. In Anbetracht der Startposition wurde es für die Startnummer 90 am Ende ein solides Top-Zehn-Ergebnis“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH.

„Grundsätzlich haben wir uns das Wochenende in Zandvoort von den Ergebnissen her besser vorgestellt. Wir konnten mit Thomas zwar den Kontakt zur Spitze in der Meisterschaft halten, aber leider nicht auf das Podium vorfahren. Auch mit Ricardo hatten wir uns bei seinem zweiten Sprintrennwochenende mit dem Team größere Ziele gesetzt. Am Ende halten wir aber fest, dass wir in beiden Rennen mit beiden Autos gepunktet haben, was im Hinblick auf die Meisterschaft sehr wichtig ist”, fasst Martin Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH, zusammen. „Jetzt schauen wir dem Lausitzring entgegen und wollen dort wieder um Siege kämpfen und mit beiden Fahrzeugen den Abstand zur Front in der Meisterschaft verkleinern“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.

Für die nächsten beiden Saisonläufe führt der Rennkalender die DTM Teams vom 19. bis 21. Juni an den Lausitzring. Zuvor wird Manthey nach Frankreich reisen, um dort bei den 24 Stunden von Le Mans (10. bis 14. Juni 2026) um den dritten LMGT3 Klassensieg in Folge zu kämpfen.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende in Zandvoort:

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Ein durchwachsenes Wochenende, von dem wir uns etwas mehr erwartet haben. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Auto gewesen und die Leistung des Teams war, wie immer, klasse. Mich freut, dass wir im Vergleich zum Red Bull Ring etwas Performance gefunden, auch wenn man das an den Ergebnissen nicht ganz ablesen kann. Das Ergebnis des Samstagsrennens war solide und die Meisterschaftspunkte sehr wichtig. Am Sonntag hatten wir im Qualifying leider ein wenig Pech mit der Position auf der Strecke und haben gleichzeitig etwas ausprobiert, was nicht ganz funktioniert hat. Das kann immer passieren und dafür konnten wir dann im Rennen aber gut aufholen und das zweite Punkteergebnis einfahren. Am Lausitzring ist das Ziel natürlich, noch einen weiteren Sprung nach vorne zu machen.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Am Samstag haben wir uns nach einem schwierigen Qualifying mit einer guten Strategie und Boxenstopps sowie einem guten Start nach vorne gearbeitet und wichtige Punkte geholt. Das Qualifying am Sonntag lief mit Platz sieben besser. Nach dem Start waren wir schnell schon Fünfter und sind dann um das Podium mitgefahren. Leider gab es nach dem zweiten Boxenstopp in der Boxengasse eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Das kann einfach immer passieren, da es in Zandvoort sehr eng in der Pitlane ist. Dabei wurde das Auto leider stark beschädigt. Daher war es dann nur noch wichtig im Rennen zu bleiben und das Auto nachhause zu bringen. Ich bin froh, dass wir am Ende noch gute Punkte für die Meisterschaft geholt haben.“

Ergebnisse DTM-Rennen 1 in Zandvoort:
7. Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
10. Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90

Ergebnisse DTM-Rennen 2 in Zandvoort:
8. Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
10. Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90

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