- Rang zwei für Manthey beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie 2026
- Matt Campbell und Ayhancan Güven steuern den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 im 4-Stunden-Rennen um 14 Positionen nach vorne
- Renndebüt für den gemeinsam mit der Griesemann Gruppe eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup Manthey (#992)
Nürburg. Manthey Manthey beendet den dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie 2026 auf Position zwei. Nach einem durch zahlreiche Code-60-Phasen erschwerten Qualifying kämpften sich die Porsche Werksfahrer Matt Campbell (Australien) und Ayhancan Güven (Türkei) im Grello Porsche mit der Startnummer 911 bei der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy von Platz 16 aus konsequent nach vorne. Damit knüpfen sie nahtlos an die seit der Saison 2024 bestehende Erfolgsserie an Podiumsergebnissen von Manthey auf der Nordschleife an. Nach dem wetterbedingten Ausfall von NLS1 war es der erste diesjährige Renneinsatz in der Grünen Hölle für den Grello. Zugleich gab der von Manthey zusammen mit der Griesemann Gruppe eingesetzte Porsche 911 GT3 Cup Manthey, pilotiert von Björn und Georg Griesemann sowie Marco Holzer (alle Deutschland), am Samstag sein Renndebüt. Das Fahrzeug mit der Startnummer 992 fuhr bis auf Gesamtposition 17 vor, musste jedoch infolge eines technischen Problems im Bereich der Antriebswelle kurz vor Rennende abgestellt werden.
„NLS3 war unser erstes tatsächliches Rennen auf der Nordschleife in diesem Jahr. Wir waren seit Donnerstag vor Ort, haben viel getestet und wichtige Erkenntnisse gesammelt. Gleichzeitig haben wir auch die Premiere des neuen 911 GT3 Cup Manthey zusammen mit der Griesemann Gruppe gefeiert“, zieht Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH, Bilanz. „Sowohl für den Grello als auch für das Fahrzeug mit der Startnummer 992 war es grundsätzlich ein spannender Renntag, obwohl das Qualifying durchwachsen verlief. Zwar war unsere Leistung auf der Strecke konstant, aber das nötige Glück, eine wirklich freie Runde zu erwischen, hatten wir nicht – was sich in entsprechenden Startpositionen niedergeschlagen hat.“
„Im Rennen konnten wir dann mit beiden Fahrzeugen schnell einen guten Rhythmus finden, früh Plätze gutmachen und uns in aussichtsreiche Positionen nach vorne arbeiten. Mit dem Grello hat es dank der starken Leistung von Matt und Ayhancan am Ende für Platz zwei im Gesamtklassement und damit für das erste Nordschleifen-Podium der Saison gereicht. Damit sind wir zufrieden, auch wenn wir die Pace der Konkurrenz teilweise nicht ganz mitgehen konnten – das gilt es nun zu analysieren“, führt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing, weiter aus. „Der 911 GT3 Cup Manthey zeigte bei seinem Debüt ebenfalls ein sehr vielversprechendes Potenzial. Leider mussten wir das Fahrzeug nach einem technischen Problem an der Antriebswelle beim letzten Boxenstopp abstellen, sodass ein mögliches Top-Ergebnis ausblieb. Nichtsdestotrotz nehmen wir aus NLS3 viele positive Erkenntnisse mit, auf die wir weiter aufbauen werden.“
Für Manthey steht in den zwei Wochen nach NLS3 ein straffes Programm auf dem Kalender: Mit den Saisonauftakten in der FIA World Endurance Championship (WEC) (17. bis 19. April) und der DTM (24. bis 26. April) sowie mit den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (17. bis 19. April) folgen gleich mehrere Highlights.
FahrerStimmen zu NLS3 2026:
Matt Campbell, Porsche 911 GT3 R #911: „Heute P2 am Nürburgring zu holen ist ein fantastisches Ergebnis für das Team, besonders nachdem wir im Qualifying nur auf Rang 16 gefahren waren. Es war großartig, das Auto mit Ayhancan zu teilen – wir bauen trotz der wenigen gemeinsamen Rennen bereits eine starke Bilanz auf. Mich hat es außerdem sehr gefreut, nach ein paar Jahren wieder auf der Nordschleife und auch zurück bei Manthey zu sein!"
Ayhancan Güven, Porsche 911 GT3 R #911: „Ich freue mich, wieder am Nürburgring auf dem Podium zu stehen! Das Qualifying heute Morgen war zunächst schwierig: Wir hatten etwas Pech und konnten aufgrund von Code 60s und Full Course Yellows keine freie Runde unter grünen Bedingungen fahren, daher mussten wir von P16 starten. Im Rennen haben wir dann eine sehr starke Leistung gezeigt. Die Strategie des Teams hat perfekt gepasst, das Auto fühlte sich gut an und Matt hat einen sehr guten Job gemacht. Uns nach vorne zu arbeiten und am Ende P2 zu holen, ist ein super Ergebnis. Da das erste NLS-Rennen abgesagt wurde, war es im Grunde außerdem unser erster Einsatz in dieser Saison – entsprechend wichtig war es, wieder in den Rhythmus zu kommen, den Verkehr zu managen und sich erneut an Code 60s und die Abläufe auf der Nordschleife zu gewöhnen. Insgesamt ein sehr starkes Wochenende!“









