Closer to perfection
Manthey übernimmt am Sachsenring die Führung in der DTM Fahrer- und Teammeisterschaftswertung
Racing | DTM
  • Zwei Podestplätze am Sachsenring bringen Thomas Preining an die Spitze der DTM-Fahrermeisterschaft
  • Ricardo Feller sichert Manthey mit Rang drei im Sonntagsrennen ein weiteres Podium
  • Manthey reist als Spitzenreiter der DTM-Teamwertung zum Saisonfinale nach Hockenheim

Hohenstein-Ernsttal. Manthey blickt auf ein erfolgreiches vorletztes DTM-Rennwochenende der Saison am Sachsenring zurück. Thomas Preining (Österreich) fuhr nach Rang drei im Samstagsrennen am Sonntag auf den zweiten Platz und baute seine Podiumsserie seit Oschersleben damit auf sechs Rennen in Folge aus. Bereits nach dem zweiten Rang im Qualifying am Samstag hatte der Österreicher die Führung in der Fahrermeisterschaft übernommen. Mit den starken Rennergebnissen am Sachsenring vergrößerte er seinen Vorsprung vor dem Saisonfinale in Hockenheim auf 23 Punkte. Ricardo Feller (Schweiz) steuerte mit Platz 13 am Samstag und Rang drei am Sonntag weitere wichtige Meisterschaftszähler bei und machte im zweiten Rennen das Doppelpodium für Manthey perfekt. Wie Preining hat auch Feller in dieser Saison bislang in jedem Rennen gepunktet und rangiert mit 98 Zählern auf Rang elf der Fahrerwertung. Dank dieser konstanten Punkteausbeute übernimmt Manthey nach 16 von 18 Saisonrennen mit 282 Punkten und einem Vorsprung von 20 Zählern auf Winward Racing ebenfalls die Führung in der DTM-Teamwertung.

„Der Sachsenring war eine Achterbahnfahrt mit einem sehr positiven Ergebnis für uns. Wir konnten unsere Serie an Podestergebnissen mit Thomas fortsetzen und zudem ein Doppelpodium feiern. Das ist ein wahnsinniges Ergebnis und das Resultat einer starken Teamleistung, was sich im Meisterschaftsstand widerspiegelt. Beide Rennen am Sachsenring waren teils turbulent und spannend – definitiv eine große Show für alle Fans und sehr gute Werbung für die DTM. Am Sonntag ging es unter noch nassen Verhältnissen los und die Reifenwahl und -drücke waren absolut entscheidend. Zwei Boxenstopps je Fahrzeug haben die Spannung verstärkt. Zudem gab es viele faire, aber harte Zweikämpfe. Das Samstagsrennen war etwas ruhiger, aber auch dort spielten die Strategie und die Boxenstopps eine große Rolle und wir konnten unsere Stärken ausspielen. Zwei Podestplätze und die Übernahme der Meisterschaftsführung mit Thomas ist natürlich ein klasse Ergebnis vor dem Saisonfinale. Für Ricardo war es nach einem nicht idealen Qualifying am Samstag im Mittelfeld nicht einfach, aber er konnte noch ein Punkteergebnis erreichen. Am Sonntag hat er dann dafür mit Platz zwei im Qualifying sein Können gezeigt und wurde mit seinem zweiten Podium mit uns in der DTM belohnt. Insgesamt reisen wir sehr glücklich vom Sachsenring ab und freuen uns auf das große Finale in Hockenheim“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH. 

„Es ist eine außergewöhnliche Leistung des Teams, dass wir nun bereits zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim aktiv um die Meistertitel kämpfen. Nach einem schwierigen Saisonstart haben wir uns seit Oschersleben Schritt für Schritt zurückgearbeitet und nie aufgegeben. Dass wir nun die Führung in beiden Meisterschaften übernommen haben, ist die Belohnung für den Einsatz der gesamten Mannschaft. Auch Thomas und Ricardo haben einen großen Anteil an diesem Erfolg. Mit beiden Fahrzeugen in jedem einzelnen Rennen der Saison zu punkten, ist nicht selbstverständlich und unterstreicht die starke Arbeit aller Beteiligten. Jetzt gilt es, in der Vorbereitung und vor Ort in Hockenheim noch einmal in dieser DTM-Saison alles zu geben“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.

Rund um das DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring (8. bis 10. Oktober) erwartet Manthey ein intensiver Saisonendspurt. Zuvor stehen für das Team noch zwei Langstreckeneinsätze auf dem Programm: Zunächst reist die Mannschaft zu den 6 Hours of Fuji der FIA WEC nach Japan, ehe eine Woche vor den finalen DTM-Läufen mit Petit Le Mans in Atlanta das Saisonfinale des IMSA Michelin Endurance Cup ansteht. Mit dem an die Sprintläufe in Hockenheim anschließenden FIA-WEC-Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya warten auf Manthey insgesamt vier Renneinsätze an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Sachsenring:

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Ein wirklich tolles Rennen am Sonntag. Es wäre cool, wenn jedes Rennen so spannend wäre, und ich freue mich sehr, dass das Team ein Doppelpodium feiern darf und wir nun die Meisterschaft anführen. Das haben sich alle sehr verdient. Ich bin auch unfassbar dankbar, dass meine Crew nach den Mittelfeldkämpfen am Samstag das Auto wieder so aufgebaut hat, dass dieses Ergebnis am Sonntag möglich war und dass sie auch nie aufhören an mich zu glauben. Ich bin stolz auf die ganze Truppe und von mir aus können wir in Hockenheim so weitermachen.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Ein unfassbar starkes Wochenende für uns am Sachsenring. Besonders der zweite Platz am Sonntag bedeutet mir viel und war, im Hinblick auf die Meisterschaft, sehr wichtig. Es war außerdem mein erstes Doppelpodium mit Ricardo, was mich umso mehr freut. Es ist schwer zu glauben, dass wir nun beide Meisterschaften mit 20 Punkten anführen, nachdem wir vor Oschersleben weit zurück lagen. Ich bin unglaublich stolz auf das gesamte Manthey-Team. Die sechs Podiumsplätze in Folge und die Meisterschaftsführungen sind allein ihnen zu verdanken.“

Ergebnisse DTM-Rennen 1 am Sachsenring:
3. Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
13. Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90

Ergebnisse DTM-Rennen 2 am Sachsenring:
2. Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
3. Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90

Impressionen

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